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Der Junggesellenabschied von Spacky begann in seinem eigenen Garten. Wir haben uns
alle dort getroffen und unseren „Schmalen“ erst mal richtig gut eingepackt, um ihn vor der rauen Damenwelt zu schützen.
Wie man sieht macht er sich als OP-Schwester auch nicht schlecht.
Seine Aufgabe bestand darin etwa 200 OP-Spritzen mit Inhalt an die Frau bzw.
Mann zu bringen. Der Inhalt bestand aus irgendwas „Hochprozentigem“.
Allerdings fiel unserem doch recht schüchternen Spacky diese Aufgabe
nicht so leicht, sodass wir ihn beim Verkaufen doch tatkräftig unterstützen mussten. Aus Solidarität haben wir uns natürlich auch eine OP-Mütze aufgesetzt.
Auch nahm er es mit den Verkaufspreisen nicht so genau, sodass
die ein oder andere Spritze verschenkt wurde .
Der Verkaufserlös war somit ziemlich gering und uns blieb nichts anderes
übrig, als selber für ausreichend Flüssigkeit zu sorgen. Als sehr nützlich erwies sich hierbei ein umgebauter Infusionsständer, an dem kurzerhand ein Partyfass Bier montiert wurde.
Die geringen Umsatzzahlen könnten aber auch daran gelegen haben, dass der
Markt in Düsseldorf relativ gesättigt war. Wir waren bei weitem nicht die Einzigen, die an diesem Tag die Idee hatten dort einen Junggesellenabschied zu feiern. So kam es zwischendurch auch vor das sich
unsere männliche OP-Schwester mitten im Hochsommer einpaar Alpin-Skier andrehen ließ, die er dann zu einem Dumpingpreis weiterverkaufen musste.
Nachdem letztendlich alle Reserven aufgebraucht waren und zwei von uns
es nicht mehr bis in die Altstadt geschafft hatten, konnten sich die übriggebliebenen „Glorreichen Sieben“ dann ganz dem Düsseldorfer Nachtleben widmen. Beweisfotos hiervon gibt es natürlich nicht.
Tatsache ist aber, dass nicht alle ihre gewünschte Heimfahrt an diesem Morgen bekommen haben.
Ich hoffe Scholly für den versprochenen und nicht eingehaltenen Rücktransport
gibt es noch „Einen oder Zwei“.
Ansonsten war dies seit langem mal wieder eine recht gelungene Tour.
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