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Tour nach Frielendorf
Freitag 17.10.- Sonntag 19.10.03
Wie schon fast zur Tradition geworden, trafen wir uns auch in diesem Jahr zum gemeinsamen Frühstück in unserem
Kegellokal „Nienaber“.
Unser Reiseleiter „Langer“ ( der 2. Reiseleiter „Squallo“ war leider kurzfristig verhindert) gab uns das Ziel unserer
Tour bekannt. Dieses war in diesem Jahr bis zum Schluss geheim geblieben !!
Nachdem wir uns gut gestärkt hatten, wurden einige Gläser Gerstenkaltschale geleert und auf ein schönes Wochenende
angestoßen. Auch unsere Kegelwirte Maria und Kaspar ließen sich nicht lumpen und ließen eine Runde Schnappes springen.
Ein Großraumtaxi brachte uns dann gegen 10.00 Uhr zum Bahnhof nach Oelde. Von dort ging die Reise über Hamm und Kassel
nach Wabern, dann wiederum per Großraumtaxi nach Frielendorf.
Bis auf einige kleine Dispute mit einer Zugbegleiterin ( wegen zu lauter ? Musik ) verlief die Reise problemlos und
alle erreichten unbeschadet und gutgelaunt das Ziel.
Untergebracht waren wir in gut eingerichteten 6 Bett Appartments, die auch für Selbstverpflegungs-Urlaub geeignet sind.
Nach dem Abstellen unserer Reisetaschen ging es dann zum „Herz“ der Frielendorfer Anlage, nämlich zur Kneipe.
Ab 18.00 Uhr waren dann alle Getränke all inclusive, was sich im weiteren Verlauf des Abends und des nächsten Tages
als einer der wenigen Pluspunkte dieser Tour erweisen sollte.
Nach dem Abendessen spielte dann eine 3 Mann Combo zum Tanz auf. Leider war für uns jüngere Gäste die Musikauswahl
nicht ganz so riesig, aber wie immer machten wir das Beste daraus und sorgten für gute Stimmung im Saal.
Ab 01.00 Uhr gab es dann aktuelle Musik vom Plattenteller mit DJ Mütze. Um 03.00 Uhr war dann leider schon Schluss,
denn vor allem in den letzten beiden Disko-Stunden verging die Zeit wie im Fluge.
Am nächsten morgen fanden wir uns dann nach dem Frühstück im Biergarten ein. Bei
sonnigem Wetter schmeckte das Bier noch besser als abends zuvor im Tanzsaal.
DJ Mütze Handschuh baute dann langsam seine Anlage auf und versuchte anschließend für gute Musik zu sorgen, was ihm jedoch nicht so richtig gelang. Und so kam die Stimmung nicht einmal in die Nähe des Siedepunktes. Nachmittags war dann eine kleine Wanderung zur Sommerrodelbahn angesagt. Dort angekommen fuhren wir erst einmal einige Runden mit den auf Schienen befestigten Schlitten, bevor wir uns wieder dem Konsum von Gerstensaft hingaben. Nach einer Runde Tretboot auf dem Silbersee ging es dann zurück zur Anlage, wo der DJ weiterhin versuchte die Leute zum Tanzen zu bewegen.
Vor dem Abendessen machten wir uns dann erst einmal frisch und marschierten dann in unserer
Samstagsabend-Ausgehuniform ( weißes Hemd, Rote Krawatte, schwarze Hose) in den Speise-Tanzsaal. Für diesen Auftritt gab es sogar vereinzelt Applaus von den bereits gut gefüllten Tischen.
An diesem Abend sollte uns dann DJ Uwe mit Musik erfreuen ( die Combo vom Vortag hatte leider einen Auftritt in
London; kleiner Scherz der Red.). Uwe´s Musikauswahl war jedoch, zumindest für unsere Ohren, etwas besser zu ertragen. Und so war auch an diesem Abend für alle etwas dabei und jeder kam auf seine Kosten. Ab 01.00
Uhr spielte der DJ dann auch aktuellere Musik und bis 03.00 Uhr hieß es wieder Disco-Time in Frielendorf. Am Ende eines langen Tages fielen wir dann alle erschöpft und etwas angeschlagen in unsere Betten.
Nach dem Frühstück hatten wir eigentlich wieder DJ Mütze im Biergarten erwartet, was jedoch nicht der Fall war. Der
sonntägliche Frühschoppen fand in diesem Jahr dann auch so gut wie gar nicht statt. Selbst in unserer Gruppe wurde stark geschwächelt. Eine Kiste Licher-Pils zu dritt ; der Rest trank dann doch lieber Sprite
und Capri-Sonne.
Auf dem Rückweg stiegen wir dann bereits in Lippstadt aus dem Zug um noch eine Runde über die Herbst-Kirmes zu laufen.
Nach ein paar weiteren Gläsern Hopfen+Malz Getränk brachte uns dann ein Engel nach Hause.
Als Fazit dieser Tour bleibt festzuhalten:
All inclusive Angebote sind auf jeden Fall zu empfehlen. Solche Touren sind natürlich stark von den verschiedenen
anwesenden Clubs abhängig. In unserem Fall war der Altersdurchschnitt dann doch etwas zu hoch. Es gab was die Stimmung angeht sicherlich schon bessere Ziele (z.b. Willingen, Sonthofen, Bad Hönningen). Für Vereine
Ü40 jedoch eine zu empfehlende Anlage.
„Der Präsi“
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